Antonio Vivaldis Konzertzyklus »Die Vier Jahreszeiten« gehört mit zu den populärsten Werken der klassischen Musik. Im nächsten Familienkonzert am 28. April 2012 präsentiert der philharmonische Geiger Aleksandar Ivić die Konzerte »Frühling« und »Sommer«, die - wie der Musiker Nicole Restle im Gespräch verrät - zu Recht so populär sind. Vivaldis Musik ist einfach genial - und die bringt Aleksandar Ivić seinem kleinen und großen Publikum auf besondere Weise nahe.
Der Name ist Programm: 2010 gründeten Mitglieder der Berliner Philharmoniker das Brahms Ensemble Berlin mit dem Ziel, verstärkt die Kammermusik des spätromantischen Komponisten aufzuführen. Im Rahmen der Reihe »Spätes Idyll: Die 1890er-Jahre« gibt die Formation am 24. April 2012 ein Konzert, in dem sie sein Streichquintett Nr. 2 und das berühmte Klarinettenquintett interpretiert. Gerhard Forck unterhält sich mit dem philharmonischen Cellisten Stephan Koncz über die Besonderheiten des Programms...
Die Berliner Philharmoniker musizieren am 13. und 14. April 2012 Gabriel Faurés Requiem - erstmals nach der wissenschftlich-kritischen Neuedition, die Christina M. Stahl und Michael Stegemann im Rahmen der Fauré-Gesamtausgabe 2011 veröffentlich haben. Das Requiem, eines der meistgespielten Werke des französischen Komponisten, war ein »Work in Progress«, es gab mehrere Entstehungsphasen. Die beiden Herausgeber berichten Gerhard Forck von dem spannenden Ringen um die endgültige Fassung.
Ob auf modernen oder historischen Instrumenten – die Alte Musik nimmt in der kammermusikalischen Arbeit von Raimar Orlovsky einen großen Raum ein. Der philharmonische Geiger ist Mitglied des Concerto Melante und der Berliner Barock Solisten, die am 21. März 2012 in der Reihe »Originalklang« das Musikleben Englands im 18. Jahrhundert in den Fokus stellen. Das war – wie Raimar Orlovsky Gerhard Forck verrät – ein Eldorado für ausländische Musiker wie Georg Friedrich Händel oder Francesco Geminian...
Das Waseda Symphony Orchestra Tokyo, das Studentenorchester der japanischen Waseda Universität, ist ein Phänomen: Sämtliche Mitglieder sind Laienmusiker, aber sie musizieren auf professionellem Niveau. Seit den 1970er-Jahren besteht eine enge Freundschaft zwischen den Berliner Philharmonikern und dem japanischen Orchester. Im Rahmen seiner Europatournee 2012 gastiert es am 21. März 2012 in der Berliner Philharmonie. Grund genug für Gerhard Forck, sich mit Rudolf Weinsheimer zu unterhalten, dem...
Es ist ein anachronistisches Werk in desaströsen Zeiten: Im Nachkriegssommer 1945 schrieb Richard Strauss sein Oboenkonzert - in einer heiteren, romantischen Tonsprache, die so gar nicht zu den schwierigen äußeren Umständen zu passen scheint. Das Stück ist seither eines der wichtigsten Werke des Oboenrepertoires. Am 3., 4. und 5. März 2012 spielt es der philharmonische Solo-Oboist Albrecht Mayer unter Leitung von Christian Thielemann. Aus diesem Anlass unterhält sich der Musiker mit Nicole Res...
Kein Weltfrieden ohne Religionsfriede – das ist die Überzeugung des Schweizer Theologen Hans Küng. Um dieser These Nachdruck zu verleihen, veröffentlichte Küng 1990 sein Buch Projekt Weltethos, initiierte 1995 die Stiftung Weltethos und schrieb das Libretto zu dem gleichnamigen Chorwerk, das der britische Komponist Jonathan Harvey nun vertonte. Seine Komposition wird am 13. Oktober 2011 von Sir Simon Rattle, den Berliner Philharmonikern und dem Rundfunkchor Berlin uraufgeführt. Gerhard Forck t...
Normalerweise wirken sie im Hintergrund: Die Schlagzeuger der Berliner Philharmoniker sorgen im Orchester für den richtigen Groove und ungewöhnliche Klangeffekte. Am 20., 21. und 22. Mai 2011 sind sie in Tōru Takemitsus Konzert From me flows what you call time für fünf Schlagzeuger und Orchester als Solisten zu erleben. Im Vorfeld dieses Konzerts unterhielt sich Nicole Restle mit dem Schlagzeuger Raphael Haeger über die Vielseitigkeit seines Instrumentariums, den Besonderheiten seines Berufs u...
Stanley Dodds ist Orchestermusiker, Medienvorstand und Dirigent aus Leidenschaft, darüber hinaus aber auch begeisteter Kammermusiker. Seit 1995 gehört er zum Breuninger Quartett, das am 8. Mai 2011 ein Konzert mit Werken von Schumann, Brahms, Dvořák und Smetana im Kammermusiksaal gibt. Über das Ensemble und über das Glück als Orchestermusiker auch Kammermusiker sein zu dürfen, unterhält sich Stanley Dodds mit Gerhard Forck.
Am 20. April 2011 zieht die Geigerin Isabelle Faust Darmsaiten auf ihre Stradivari »Dornröschen«. Der Grund: Gemeinsam mit ihrem Klavierpartner Alexander Melnikov und der Akademie für Alte Musik Berlin musiziert sie in historischer Aufführungspraxis Felix Mendelssohn Bartholdys Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester. Ein Geniestreich des 14-jährigen Komponisten, wie sie in diesem Gespräch mit Gerhard Forck verrät.